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Dateiformate

welches Dateiformat ist das richtige?

Grundsätzlich gibt es kein richtiges oder falsches Dateiformat. Es gibt nur das richtige Format für den jeweiligen Einsatzbereich.

 

TIFF (Tag Image File Format)

Kennung: *.tif

Einsatzgebiet:

Druckbereich - Das Tagged-Image File Format (TIFF) wird für das Austauschen von Dokumenten zwischen unterschiedlichen Programmen und Computer-Plattformen verwendet.

Es unterstützt die verlustfreie LZW-Komprimierung, dieselbe Komprimierung, die auch das GIF-Format benutzt.

Neben einigen anderen Vorteilen ist es beim Bearbeiten verlustfrei.

Nachteil ist die relativ große Dateigröße.

 

JPEG

Kennung: .jpg

Einsatzgebiet:

WWW, Photoprint

Vorteile:

- Superkompaktes Dateiformat (1:10) - Plattformübergreifendes Dateiformat - Echtfarben

Mögliche Nachteile:

- Keine Transparenz möglich

- Keine verlustfreie Komprimierung

- kein verlustfreies Drehen möglich

Das JPEG-Format (Joint Photographic Expert Group) wird wie das GIF-Format von allen wichtigen Browsern unterstützt. Der Kompressionsgrad bei JPEG-Bildern lässt sich einstellen. So kann ein Bild mit sehr niedriger oder sehr hoher Qualität abgespeichert werden. Sie können die spätere Qualität eines JPEG-Bildes erst nach erneutem Laden beurteilen, da sich die Bildschirmanzeige beim Abspeichern nicht auf die tatsächlich erzeugte Datenqualität umstellt. Die Joint Photographic Experts Group (JPEG) Komprimierung rationalisiert die Art, wie Daten gespeichert werden und erkennt bzw. entfernt "überflüssige" Daten, d. h. Informationen, die über die Wahrnehmung des menschlichen Auges hinausgehen. Da Daten entfernt werden, wird der JPEG-Algorithmus als "verlustreiche" Komprimierung bezeichnet. Das bedeutet, dass ein einmal komprimiertes Bild nach der Dekomprimierung nicht mehr mit dem Originalbild identisch ist. In den meisten Fällen ist der Unterschied zwischen Original und komprimierter Version nicht erkennbar. Man kann in einem JPEG-Einstellungsdialog die Qualität für die Komprimierung festlegen. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Bildqualität und Komprimierungsrate: ein Bild, das mit der Option "Sehr gut" komprimiert wurde, ist weniger stark komprimiert (und braucht daher mehr Speicherplatz) als ein mit der Option "Mäßig" komprimiertes Bild. Normalerweise kann für Bilder mit der Option "Sehr gut" ein Komprimierungsverhältnis von 5:1 bis 15:1 erreicht werden. JPEG-Bilder werden beim Öffnen automatisch dekomprimiert.

 

BMP

Kennung: .bmp

Empfohlenes Ausgabemedium:

Multimedia, Präsentationen, Video.

Das BMP-Format wurde speziell für PC-Anwendungen entwickelt und soll auf dieser Plattform für Kompatibilität sorgen.

 

Besondere Vorteile:

- Die meisten PC-Anwendungen unterstützen dieses Format

 

Mögliche Nachteile:

- Wird von vielen MAC-Anwendungen nicht unterstützt

- Keine CMYK-Unterstützung.